Deutlicher Anstieg an erneuerbarer Energien

Deutlicher Anstieg an erneuerbarer Energien. Bei der Planung neuer Immobilien setzen Auftraggeber verstärkt auf Wärmepumpen und Energie aus Biomasse. In 65,5 % der bis November 2021 genehmigten 118.000 Wohnungen wird demnach mit erneuerbaren Energien geheizt. Im Vorjahr lag der Anteil an erneuerbaren Energien noch bei 57 %. Der Anstieg dürfte nicht zuletzt auch auf die Fördermaßnahmen zurückzuführen sein. Gerade bei Altbauten besteht allerdings noch erheblicher Nachholbedarf. Hoffnung macht, dass die Anträge bei der KfW auf Förderung wieder ansteigen, denn seit dieser Woche dürften für Sanierungen wieder neue Anträge gestellt werden. Das ist ein besonders wichtiger Schritt, der die Planungssicherheit für Antragsteller erhöht.

Das Verständnis der die Ampelkoalition von einer klimapolitisch basierten Förderung, zeigt sich bereits an den neuen Kriterien für die EH40-Förderung. Maßgeblich dürfte nicht zuletzt die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (EPBD) sein. Diese bis zum Jahr 2025 in Europa verpflichtend einzuführende Meßskala für Energieausweise soll verschiedene Aspekte berücksichten. Neben dem primären Energieverbrauch werden die CO2-Emissionen und auch die Nutzung von erneuerbaren Energien entsprechend einberechnet und ausgewiesen. Die Bundesregierung arbeitet bereits an der Einführung eines entsprechenden Nachhaltigkeitszertifikats. Dieses Dokuments, welches anzeigt, wie hoch der verbaute Anteil an Energie in einem Gebäude ist und wie hoch der konkrete Energieverbrauch ist,soll noch in diesem Jahr eingeführt werden. Insbesondere bei Bau oder Sanierung steigt der Beratungsbedarf für Baufrau und Bauherren, denn zukünftig dürfte wird es nicht mehr ausschließlich um das Dämmen von Gebäuden gehen, sondern es gilt auch ein Augenmerk auf die Recyclingfähigkeit der Baustoffe zu richten.

Den Blick der USA auf die Inflation in Europa wagt der US-Ökonom Adam Pose, Chef des renommierten Washingtoner Peterson Institute for International Economics. Die Inflation im Euro-Raum ist bisher vor allem von den Energiepreisen getrieben worden, die von der EZB kaum zu beeinflussen sind. Auch eine von Beobachten behauptete Lohn-Preis-Spirale existiert nicht. Es besteht allerdings durchaus die Gefahr, in ein niedriges Wachstum abzurutschen. Welche Auswirkungen der Angriff Russlands auf die Ukraine haben wird, ist derzeit nicht seriös abschätzbar. Dies dürfte allerdings auch Thema des informellen Treffens der Notenbankerinnen und Notenbanker der EZB heute sein. Im Vorfeld sagte EZB-Chefvolkswirt Philip Lane: "Die geopolitischen Spannungen sind aktuell ein sehr bedeutsamer Risikofaktor, vor allem für Europa." Die nächste reguläre Sitzung des EZB-Rats findet am 10.03.2022 statt. Der Bauzins ist bereits deutlich gestiegen, er liegt jetzt bei 1,6 %. Er ist allerdings nur einer von mehreren Faktoren, die beim Bau oder Kauf einer Immobilie hineinspielen. Mindestens genauso wichtig ist, ob man die passende Wohnung für die eigenen Bedürfnisse gefunden hat und die Lage des Objekts.

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