Was kommt nach der KfW-Förderung?

Unlängst lief die Bundesförderung für effiziente Gebäude – von der KfW – jäh und unerwartet aus. Ausgerechnet die eigene Erfolgsgeschichte war dabei ihr Verhängnis. Bei der KfW trafen schließlich seit Herbst 2021 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Milliarden Euro ein. Unabhängig davon hätte sich die Neubauförderung des Effizienzhauses 55 mit Beginn des Jahres 2022 so oder so dem Ende zugeneigt. Von alledem nicht betroffen sind: die KfW-Programme abseits der BEG, dazu zählt etwa das KfW 124-Wohneigentumsprogramm, sowie die BAFA-Förderung. Beides läuft nach wie vor weiter.

In diesem Zusammenhang kündigte die zuständige Bauministerin Klara Geywitz eine umgehende Neuordnung der Fördermittel an. Unter anderem ist eine Fortführung des Sanierungszuschusses geplant; sogar eine mögliche Rückkehr von EH40 steht im Raum. Mit Sicherheit sind jetzt etliche Bauvorhaben von Engpässen bei der Liquidität bedroht. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern, ist eine seriöse finanzielle Beratung unumgänglich. Denn: Manche sind nun gezwungen, den Etat zu ändern beziehungsweise den Geldgeber zu wechseln. Unter Umständen schafft auch ein spezielles Kreditprogramm (für Bedarfsfälle) zusätzliche Abhilfe.

In ihrem Jahreswirtschaftsbericht für 2022 rechnete die Bundesregierung Ende letzten Jahres noch mit einer Inflation von 2,2 Prozent. Zwischenzeitlich hat sie ihre Vorhersage auf einen Wert von 3,3 Prozent erhöht. Schuld daran sind in erster Linie die derzeit hohen Energiekosten. Aufgrund der Corona-Pandemie schraubte die Ampel-Koalition des Weiteren ihre Wachstumsprognose zurück: von 4,1 auf 3,6 Prozent. Erstmals seit Jahren spielt die US-Notenbank übrigens mit dem Gedanken, in absehbarer Zeit den Leitzins zu erhöhen. Die Entscheidung darüber fällt in der nächsten Woche bei einer Sitzung der EZB.

Die neue Bundesregierung plant, pro Jahr 400.000 neue Wohnungen zu errichten. Hierfür braucht es selbstverständlich ausgewiesene Flächen. Fachleute des DIfU (Deutsches Institut für Urbanistik) pochen deshalb darauf, selbst in ländlichen Gebieten verstärkt auf den Bau von mehrgeschossigen Gebäuden zu setzen. Bisher ist nämlich jede dritte neue Wohnung ein Familienhaus. Gleichzeitig plädiert Klara Geywitz dafür, fortan den Bestandsbau voranzutreiben. Dies schließt nicht zuletzt die Umgestaltung von Geschäfts- in Wohnräume ein. Um der Wohnungsnot kreativ beizukommen, setzt die SPD-Ministerin darüber hinaus auf kostengünstiges, schnelles und serielles Bauen.

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